E3 – Toll gespielt

Heute ging es gegen das neuformierte Tanlentteam 2007 vom SV Eintracht Stuttgart IV (unterstützt von den Stuttgarter Kickers).

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Aus meiner Sicht das beste E-Jugend Team in Stuttgart. Die Spielweise hat aber nichts mehr mit Kinderfußball zu tun. Erwachsenenfußball und ergebnisorientiert, drückt die Spielweise besser aus. Vor allem mit taktischen Vorgaben. Die Jungs müssen nach der Balleroberung innerhalb von 5 Sekunden ihr Spiel abschließen. Von Außen wird immer heruntergezählt. Entsprechend hoch ist das Tempo. Die Jungs werden sehr stark von Außen gesteuert, selbst bei den Torabschlüssen. Einstudiertes Spiel. Kreatives Spiel gerade wenn man hoch führt, wird den Jungs nicht vermittelt. Schade. [1]. Hier haben wir Trainer Manu vermisst, der die Eintracht verlassen hat.

Solch ein Tempo haben wir noch nie gesehen und war für unsere Jungs zuerst überraschend. Wir spielen schon mit hohem Tempo, aber hier wurde noch eine Schippe draufgelegt. Klasse der Eintracht.

Unsere Jungs haben immer mehr das Tempo angenommen und phantastisch gespielt. Wir haben unser Spiel durchgezogen und keinen Wert auf Mauerfußball gelegt. Gerade deswegen, kam trotz dem klaren Ergebnis [2] ein tolles Spiel zustande und dies war alleine unser Verdienst.

Eine unbeteiligte Person hat mich zur Halbzeit angesprochen und unser Spiel gelobt. Als ich Ihm den Halbzeitstand von 1:11 nannte, konnte die Person es nicht glauben.

Unsere Jungs hatten Ihre Torchancen und haben regelrecht die Spielweise der Eintracht auf Ihre Art aufgesogen und innerhalb des Spiels einen Lernprozess durchgemacht. Ein Lernprozess, der aus eigenem Antrieb kam.

Die harte Gangart des Gegners machte dies in den letzten 10 Minuten des Spiels auch deutlich. Trotz hoher Führung wurde regelrecht hingelangt, wenn wir am Drücker waren, und das hieß, wir waren in Strafraumnähe des Gegners mit unserem Kombinationsspiel zugange. 4 Kinder von uns mussten den Platz verlassen. Der Schiedsrichter hat das Spiel, einmal, nicht mal unterbrochen, obwohl ein weinendes Kind am Boden lag. Schade. Zumal es nach dem Spiel hieß, was wir für einen Sport betreiben, als wir uns beschwerten. Foulspiel gehört zum Fußball, hieß es. Nochmal, wir sprechen über U10 und Kinderfußball.

Am Ende haben wir bewiesen, dass im Kinderfußball das Ergebnis an zweiter Stelle steht und die Kinder 10 Minuten nach dem Spiel das Ergebnis wieder vergessen haben.

Warum ist da so?

Alle Jungs haben sich 50 Minuten ausgepowert, ihr Bestes gegeben und Ihre Kreativität ausgelebt. Sich dadurch gemeinsam Torchancen erarbeitet und auch Tore gemacht und damit als Mannschaft Spaß gehabt.

Übrigens, unsere Jungs haben sich nur über die unfaire Gangart der Eintracht beschwert, nicht über den Spielstand. 10-Jährige Jungs wissen wo es lang geht !!

Klasse Jungs wie Ihr 50 Minuten gegen eine hochklassige Mannschaft euer Spiel gemacht habt !!!!!

 

[1] Buchtipp: Spielintelligenz im Fußball – kindgemäß trainieren, Horst Wein

[2] hier sollte der Gegner auch beachten, beim Anspiel, zum Ball, den regelgerechten Abstand einzuhalten, mindestens 20x der Fall, woraus gefühlt, einstudierte 10 Tore  in jeweils 5 Sekunden resultierden

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